Der Tabellenführer und Aufstiegsfavorit kommt zum Westfalenderby in die „Maspernhölle“ – ein letztes Mal vor der Sanierung der legendären Spielstätte der Paderborn Baskets: Am 21. Spieltag der ProA Barmer 2. Basketballbundesliga gastiert Phoenix Hagen bei den Ostwestfalen. Das momentan stärkste Team der Liga um Head Coach Chris Harris hat erst drei Niederlagen auf dem Konto, davon zwei auf fremdem Parkett. Und auch wenn die Aufgabe fast unüberwindbar scheint: Paderborns Head Coach Milos Stankovic und sein Team freuen sich auf die Hagener Feuervögel und ihre Fans – denn die Derbyatmosphäre in den Begegnungen beider Traditionsmannschaften ist jedes Mal besonders elektrisierend. Die Partie steigt am Freitag, 6. Februar 2026, um 19:30 Uhr in der Maspernhalle Paderborn. Tickets sind im Vorverkauf über das Online-Ticketportal der Paderborn Baskets und mit Einlass ab 18:30 Uhr an der Abendkasse erhältlich.
Paderborn wird gegen Ligaprimus Hagen mit einer kleinen Rotation antreten, da Aaron Kayser und Leonard Kröger ausfallen: Kayser laboriert an einem Abszess im Fußbereich. Kröger wurde für das Next-Gen-Euroleague-Qualifikationsturnier in Ulm nominiert. Für Baskets Head Coach Stankovic aber kein Problem: Nach dem wichtigen 89:88-Auswärtssieg in Köln am vergangenen Wochenende freue sich das komplette Team einfach darauf, sich mit der momentan besten Mannschaft der ProA messen zu können, zu verlieren gebe es nichts.
Hagen, die das Hinspiel deutlich mit 103:63 für sich entschieden, kommt mit massiver Qualität nach Paderborn: Mit durchschnittlich 96,9 Punkten erzielt Phoenix ligaweit die meisten Punkte, Paderborn steht aktuell bei 79,7 Zählern. Hinzu kommen bei Hagen pro Partie 23,4 Assists, ebenfalls Liga-Bestwert (Paderborn: 15,2). Und dann gibt es da noch die Dreierquote: Phoenix weist in dieser Statistik mit 39,2 Prozent die höchste der ProA auf, Paderborn momentan die niedrigste (27,5 Prozent). Nichts zu verlieren also für Paderborn, die nach dem Motto in die Partie gehen: Befreit aufspielen, das Spiel und die Atmosphäre genießen und vor den eigenen Fans einfach die beste Leistung abzuliefern, die an diesem Abend möglich ist. Ein Wiedersehen für Paderborn gibt es dabei mit Dominick von Waaden, der im vergangenen Sommer nach Hagen wechselte.
Alle interessierten Basketballfans können die Spiele der Paderborn Baskets im kostenpflichtigen Livestream bei Sporteurope TV unter dem folgenden Link verfolgen: https://sporteurope.tv/paderborn-baskets
Statements
Milos Stankovic, Head Coach Paderborn Baskets: „Im Westfalenderby gegen Hagen haben wir nichts zu verlieren. Ich freue mich einfach darauf, dass wir uns mit dem momentan besten Team der Liga messen können! Phoenix hat eine Qualität im Kader, die für den Aufstieg zusammengestellt wurde. Sie haben viel Erfahrung, spielen sehr schnell und besitzen gute Dreierschützen. Es wird unsere Herausforderung sein, diesem Druck 40 Minuten lang konzentriert standzuhalten, die Ball- und Spielerbewegung der Hagener zu unterbrechen und trotz unserer kleinen Rotation das Spiel möglichst eng zu halten. Wenn es uns gelingt, unseren Gameplan optimal umzusetzen, selbst gut zu treffen, auch aus der Distanz – wer weiß, ob dann vielleicht nicht doch eine kleine Sensation gelingen kann.“
Chris Harris, Head Coach Phoenix Hagen: „Die Maspernhalle ist ein Ort mit viel basketballerischer Tradition. Aufgrund der anstehenden Sanierungsarbeiten wollen wir umso mehr versuchen, das Spiel in Paderborn zu genießen, ohne dabei den Fokus auf unsere Aufgabe zu verlieren. Die Baskets sind besonders vor eigenem Publikum ein schwerer Gegner, was diese Saison schon viele Teams zu spüren bekommen haben. Wir sind mental wie physisch gefordert, wollen als Einheit in veränderter Konstellation allerdings auch den nächsten Schritt in unserem Entwicklungsprozess machen.“

