Paderborn vor wichtigem Heimspiel gegen Münster

Drei Niederlagen hintereinander mussten die Paderborn Baskets zuletzt einstecken. Reine Zahlen erzählen jedoch nicht immer die ganze Geschichte: Denn die Gegner hießen Phoenix Hagen, Eisbären Bremerhaven und BG Göttingen – die Topteams der Liga, platziert auf den Rängen 1, 2 und 4. Und sowohl im Heimspiel gegen Hagen (93:99) als auch in Göttingen (99:105 nach Overtime) hielten die Baskets auf Augenhöhe mit und verpassten nur denkbar knapp zwei Überraschungssiege. Am kommenden 24. Spieltag der ProA Barmer 2. Basketballbundesliga will das Team um Head Coach Milos Stankovic nun endlich wieder einen Sieg einfahren. Vor eigenem Publikum empfängt Paderborn die Uni Baskets Münster zum Westfalenderby. Beide Teams kämpfen um den Klassenerhalt und sind sich der Brisanz des Duells bewusst: Paderborn hat als Tabellenfünfzehnter zwei Siege mehr auf dem Konto als die aktuell auf dem Abstiegsrang 17 stehenden Münsteraner. Es dürfte also richtig spannend werden in der „Maspernhölle“ Paderborn. Tip-off der Partie ist am Freitag, 20. Februar 2026, um 19:30 Uhr. Tickets sind im Vorverkauf über das Online-Ticketportal der Paderborn Baskets und mit Einlass ab 18:30 Uhr an der Abendkasse erhältlich.

Westfalenderby. Paderborn Baskets gegen Uni Baskets Münster. In einer vollen „Maspernhölle“. Und beiden Teams dürfte die Brisanz der Partie bewusst sein: Paderborn und Münster kämpfen in der Crunch-Time der laufenden Saison um den Klassenerhalt und den Verbleib in der ProA. Die Ausgangslage spricht für eine spannende Begegnung: Paderborn befindet sich aktuell in guter Form, die überzeugenden Auftritte gegen die hohen Favoriten Hagen und Göttingen haben den Ostwestfalen trotz der knappen Niederlagen Selbstbewusstsein gegeben.

Doch auch die Uni Baskets Münster, momentan mit zwei Siegen weniger auf dem Konto als Paderborn, kommen mit einem guten Gefühl zum Derby: Der wichtige 84:80-Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen die Bayer Giants Leverkusen hat für Erleichterung gesorgt, auch wenn man immer noch auf einem Abstiegsplatz rangiert.

Das Hinspiel entschied Paderborn in Münster am Nikolaustag 2025 nach einem starken Schlussspurt mit 90:84 für sich: Großen Anteil an diesem wichtigen Erfolg hatte damals ein gewisser Eyassu Worku – der in 2025 nachverpflichtete US-Point Guard feierte nach langer Verletzungspause zuletzt gegen Göttingen ein vielversprechendes Comeback. Paderborns Head Coach Milos Stankovic kann personell fast aus dem Vollen schöpfen, definitiv fehlen wird nur Center Aaron Kayser (Abszess am Fuß). Die Uni Baskets haben sich im Laufe der Saison unter Head Coach Götz Rohdewald ebenfalls verstärkt: Mit den US-Amerikanern Curtis Jones, Philip Alston und Deshon Taylor kamen drei erfahrene Akteure hinzu, Julian Larry wechselte im Gegenzug zum Ligakonkurrenten Koblenz. Verzichten müssen die Münsteraner beim Gastspiel in Paderborn voraussichtlich auf Bo Hodges und Julius Ferber, auch hinter Adam Touray steht nach seiner langen Verletzungspause noch ein Fragezeichen.

Alle Fans können die Spiele der Paderborn Baskets im kostenpflichtigen Livestream bei Sporteurope TV unter dem folgenden Link verfolgen: https://sporteurope.tv/paderborn-baskets

Statements

Milos Stankovic, Head Coach Paderborn Baskets: „Ich habe hohen Respekt vor unserem nächsten Gegner. Münster ist mittlerweile ein ganz anderes Team als noch im Hinspiel. Sie befinden sich mit den Nachverpflichtungen von Jones und Alston auf einem anderen Level, was sie zum Beispiel am vergangenen Wochenende gegen Leverkusen und zum Jahresbeginn auch in Gießen gezeigt haben. Sie holen viele Offensivrebounds, schießen viele Dreier und treffen diese auch mit guten Quoten. Das bedeutet für uns: Wenn wir 40 Minuten lang in der Verteidigung den Druck hochhalten, als Team agieren, den Ball gut bewegen und die Wurfquoten hoch halten, haben wir eine echte Chance auf den Sieg. Ich erwarte, dass wir so fighten wie in Göttingen, offensiv und defensiv.“

Götz Rohdewald, Head Coach Uni Baskets Münster: „Die Paderborner haben jetzt alle ihre Spieler dabei. Klussmann hilft ihnen offensiv sehr, mit den Dingen, die er macht. Ansonsten ist das Gewicht relativ gleichmäßig bei den anderen verteilt, bei Osawe, Johnsen, Maughmer und jetzt auch bei Worku, die alle ihren Teil dazu beitragen. Ansonsten rebounden sie gut und geben nie auf.“

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