
So vertraut Attarbashi auf lediglich drei US-Amerikaner, wovon einer in Paderborn bestens bekannt sein sollte: Will Barnes. Will kommt in seiner zweiten ProA-Saison noch nicht so richtig in Fahrt, ist mit fast 15 Punkten trotzdem der Topscorer der Hamburger. Seine Wurfquoten sind, gerade von der Dreierlinie (28,6%), aber noch nicht auf dem Niveau, das man in Paderborn von ihm gewöhnt war. Dazu kommen mit dem Kanadier Terry Thomas und Center Robert Ferguson zwei weitere hauptamtliche Scorer, die mit 10 bzw. 7 Punkten ihren Beitrag leisten. Zwei weitere ehemalige Paderborner finden sich mit Vincent Kittmann und Benjamin Fumey auf den deutschen Spots. Zusammen mit Center Michael Wenzel bilden sie ein starkes Trio auf den großen Positionen und sind einer der großen Erfolgsgaranten der Towers. Kittmann liefert mit 8 Punkten und 4 Rebounds eine ähnlich solide Leistung wie in Paderborn ab, Fumey bringt mit 5 Zählern wichtige Punkte von der Bank. Wenzel ist der wahrscheinlich auffälligste Spieler der Hamburger und das nicht nur wegen seiner Größe von 2,10 Metern. Mit 10 Rebounds ist er einer der stärksten Rebounder der ProA und ist einer der wenigen Centerspieler in der ProA, die über einen starken Mitteldistanzwurf verfügen. Damit schenkt er seinem Gegenspieler im Schnitt 11,5 Punkte ein. Ihn zu stoppen sollte nach den Erfahrungen aus dem Kirchheim-Spiel eines der Hauptaufgaben der Baskets werden, denn bis auf Barnes und Wenzel verfügt das Team nicht unbedingt über starke Schützen.
„Meines Wissens nach ist die Halle in Hamburg bereits ausverkauft und es herrscht eine große Euphorie. Ich glaube wenn man vor dem Publikum nicht heiß ist, dann ist man im Profisport falsch, von daher gehe ich fest davon aus, dass jeder von uns dafür brennen wird, dort ein gutes Spiel abzuliefern. Trotzdem wird es sehr schwer für uns, denn Hamburg ist eine gute Mannschaft mit bekannten Gesichtern aus der ProA.“, so Coach Naechster.
