Die Paderborn Baskets blicken positiv auf die aktuelle Entwicklung rund um die Sportstätteninfrastruktur in Paderborn. In konstruktiven Gesprächen mit Bürgermeister Stefan-Oliver Strate, Vertretern der Stadtverwaltung sowie den Initiatoren der geplanten Multifunktionshalle (MFH) konnten zentrale Weichenstellungen für die sportliche Zukunft der Stadt erörtert werden.
Sanierung Maspernhalle: Wichtiges Signal für Basketball Standort Paderborn
Die Paderborn Baskets begrüßen die Bewerbung der Stadt Paderborn um Bundesfördermittel für die Sanierung des Sportzentrums Maspernplatz ausdrücklich. Das vorliegende Anforderungsprofil und die geplanten Maßnahmen zur Modernisierung, Barrierefreiheit und energetischen Sanierung sind aus ihrer Sicht ein absolut notwendiger Schritt: „Die Maspernhalle ist die Heimat des Paderborner Basketballs“, betont Präsident Jordi Perez. „Was wir in den bisherigen Planungen für die Sanierung gesehen haben, bietet hervorragende Rahmenbedingungen für den Spielbetrieb in der 2. Basketballbundesliga ProA.“ Geschäftsführer Dominik Meyer ergänzt: „Es ist ein wichtiges Signal, dass dieser Standort langfristig gesichert und modernisiert wird.“
Zukunftsvision 1. Bundesliga: Erstliga Ambitionen nur mit neuer Halle
Gleichzeitig machen die Paderborn Baskets deutlich, dass eine sportliche Ambition des Vereins über die ProA hinaus eine zusätzliche Perspektive benötigt. Um das Ziel der 1. Basketballbundesliga BBL nachhaltig zu verfolgen, sind laut Lizenzstatuten ab der Saison 2032/33 Mindestkapazitäten von 4.500 Zuschauern erforderlich. Diese Anforderungen lassen sich im Rahmen der Sanierung des bestehenden Sportzentrums Maspernplatz baulich nicht realisieren. Eine neue Multifunktionshalle, wie sie von den Initiatoren des Vereins „Paderborn überzeugt“ angestrebt wird, ist daher die zwingende Voraussetzung für höchsten Spitzenbasketball in Paderborn. Neben der Infrastruktur und der sportlichen Qualifikation ist aus Baskets-Sicht eine weitere große Hürde der Mindestetat.
Zwei-Hallen-Modell als Chance für Paderborn – Wirtschaftliche Nachhaltigkeit im Fokus
Die Baskets teilen die Einschätzung des Bürgermeisters, dass der Erhalt der Maspernhalle und der Neubau einer Arena kein Widerspruch sind. Eine „Evolution mit beiden Hallen“ böte enorme Chancen für die Sportstadt Paderborn, um sowohl den Breitensport als auch den professionellen Event-Sport abzudecken: „Alles muss natürlich finanziell auf soliden Beinen stehen, dafür braucht es auch Entwicklungszeit. Wir sind bereit, uns intensiv in die Prüfung der Details einzubringen, um gemeinsam mit der Stadt und privaten Investoren eine tragfähige Lösung zu finden, die den Basketball-Standort Paderborn in die nationale Spitze zurückführen könnte. Wir werden parallel natürlich den Weg der letzten Jahre weiter gehen, auch in unserem eigenen Umfeld wirtschaftlich vernünftig zu handeln.“ Die Paderborn Baskets werden den weiteren Prozess eng begleiten, sich einbringen und danken allen Beteiligten für den offenen und zielorientierten Dialog.

