Paderborn liefert bei 87:94 (49:42) Heimniederlage gegen Quakenbrück Partie auf Augenhöhe

Die Paderborn Baskets hielten am 26. Spieltag der ProA Barmer 2. Basketballbundesliga gegen den Playoffkandidaten Artland Dragons Quakenbrück lange auf Augenhöhe mit. Erst einige kleine Fehler im Schlussviertel sorgten dafür, dass die Ostwestfalen die Partie vor 1657 Fans in der heimischen „Maspernhölle“ am Ende nach einer spannenden Crunchtime knapp mit 87:94 (49:42) abgaben.

Sonntag, 8. März 2026 – 16:00 Uhr – Pro A BARMER 2. Basketball Bundesliga – Saison 2025/26 – 26. Spieltag – Paderborn Baskets vs. Artland Dragons Quakenbrück – Statistik

Boxscore + Team Stats: https://live.2basketballbundesliga.de/g/2003559?s=boxscore

Ergebnis: 87:94 (23:27 | 26:15 | 22:26 | 16:26)

Zuschauer: 1.657 in der Maspernhalle Paderborn

Spielverlauf

Viertel 1 | Viertel 2

In der Maspernhalle Paderborn entwickelte sich von Beginn an eine stark offensiv geprägte Begegnung. Die Gäste gingen zunächst nach erfolgreichen Aktionen vom späteren Topscorer Amir Hinton und Ben Burnham (am Ende mit Doiuble-Double: 25 Punkte, 15 Rebounds) mit 7:4 in Führung. Dann konterten die Baskets über zwei Dreier von Brandon Maughmer, anschließend sahen die Fans schnellen und ansehnlichen Basketball beider Teams, die Führung wechselte mehrfach. Bei Artland übernahm Point Guard „Buzz“ Anthony mehr und mehr Verantwortung und führte sein Team zu einem 27:23 nach dem ersten Viertel.

Im zweiten Viertel hatten die Gastgeber ihre stärkste Phase: Dreier von Grant Teichmann, Dreier von Jonathan Klussmann – Paderborn lag wieder mit 29:27 vorn. Artland erzielte nach zweieinhalb Minuten die ersten Punkte und konnte über Amir Hinton wieder die Führung übernehmen. Die Baskets konterten erneut über vier Punkte von Klussmann, Artland legte via Jumper von Burnham und Dreier von Anthony nach. Die Partie blieb umkämpft, schnell und eng. Kurz vor Viertelende drehte Paderborn beim Zwischenstand von 40:40 noch einmal auf: Maughmer per Sprungwurf, Osawe per Dreier – 45:40 für die Baskets, Auszeit Artland. Paderborn stellte über Osawe und Klussmann auf 49:40, Ruf verkürzte per Tip-In für die Dragons auf den Halbzeitstand von 49:42.

Viertel 3 | Viertel 4

Nach der Pause blieb die Partie ausgeglichen: Die Dragons waren bemüht, den Druck defensiv und offensiv zu erhöhen, Paderborn fand jedoch immer wieder gute Antworten und verteidigte die Führung. Als Amir Hinton von der Freiwurflinie auf 60:59 verkürzte, war es Eyassu Worku, der mit fünf Punkten in Serie die Baskets wieder nach vorn brachte. Mit einer knappen 71:68-Führung für die Gastgeber ging es in den Schlussabschnitt.

Im finalen Viertel zogen die Gäste ihre Defense an und ließen sukzessive weniger erfolgreiche Abschlüsse für die Baskets zu. Über Burnham holte sich Quakenbrück die Führung zurück (71:72) – Auszeit Paderborn. Danach entwickelte sich ein weiterer offener, spannender Schlagabtausch. Die Dragons punkteten nun häufiger von der Freiwurflinie, da Paderborn früh die Teamfoulgrenze erreicht hatte. Viereinhalb Minuten vor Schluss verkürzte Osawe für Paderborn per Korbleger zum 80:81. Artlands Burnham antwortete zum 80:83, Hinton mit starker Einzelaktion erhöhte kurz darauf für die Dragons auf 80:85. Crunchtime! Und die Spannung blieb: Erneut Osawe verkürzte für die Baskets via Jumper auf 82:85, kurze Zeit später legte er von der Freiwurflinie nach – nur noch 84:85 bei knapp zwei Minuten Restspielzeit. Anderthalb Minuten vor dem Ende erhöhte Hinton für die Dragons auf 84:87, Anthony legte per Freiwurf zum 84:88 nach. Auszeit Paderborn, die noch einmal alles versuchten, aber ihre Würfe nicht mehr trafen. Hinton stellte von der Freiwurflinie auf 84:90, Paderborns Klussmann verkürzte mit And-One noch einmal auf 87:90, bei noch 16 Sekunden auf der Uhr. Doch näher sollten die Baskets nicht mehr kommen: Hinton verwandelte zwei Freiwürfe zum 87:92, Paderborns letzter Angriff verfehlte den Korb, Burnham machte den Rebound klar und stellte kurz darauf mit zwei Freiwürfen auf den Endstand von 87:94 für die Dragons.

Für die Baskets punkteten Jonathan Klussmann (24), Kevin Osawe (20), Branden Maughmer (12) und Leonard Kröger (10) am besten. Quakenbrück hatte in Topscorer Amir Hinton (28), Benjamin Burnham (25), „Buzz“ Anthony (15) und Linus Ruf (10) seine treffsichersten Akteure.

Statements zum Spiel

Milos Stankovic (Head Coach Paderborn Baskets): „Glückwunsch zunächst einmal an die Artland Dragons. Und ein großes Kompliment wieder einmal an unsere Fans, die für eine tolle Atmosphäre gesorgt haben, was uns gut gepusht hat. Leider konnten wir heute den Sieg nicht einfahren, auch wenn wir beinahe die gesamte Partie auf Augenhöhe mitgehalten haben. Am Ende haben Kleinigkeiten gefehlt. Wir haben im Schlussviertel mehrere kleine Fehler gemacht und darüber hinaus unsere offenen Würfe nicht mehr getroffen. Mit unserer kämpferischen Leistung bin ich einverstanden. Schade, dass die Jungs sich am Ende nicht belohnt haben.“

Hendrik Gruhn (Head Coach Artland Dragons Quakenbrück): „Wir sind sehr glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben. Es war ein hartes Stück Arbeit. Paderborn hat uns vor große Probleme gestellt und immer wieder Lösungen gegen unsere Defense gefunden. Es war ein echter 40-Minuten-Fight. Im vierten Viertel haben wir dann die richtigen Plays gemacht. Amir Hinton hat uns viele wichtige Punkte gegeben, aber ich glaube, der Schlüssel zum Sieg war unsere Defense im Schlussabschnitt. Da haben wir Paderborn deutlich mehr Probleme bereitet und sie zu schwierigeren Würfen gezwungen als in den Vierteln zuvor.“

Ausblick

Die Paderborn Baskets bestreiten am Samstag, 14. März 2026, ihr nächstes Heimspiel: Um 19:30 Uhr empfangen die Ostwestfalen die Bayer Giants Leverkusen. Die Partie gegen die Artland Dragons Quakenbrück gibt es hier im Relive auf Sporteurope TV zu sehen: https://sporteurope.tv/paderborn-baskets/proa-paderborn-baskets-vs-artland-dragons

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