
Die Anführer der Küstenstädter finden sich mit Marques Oliver und Babatunde Alawoya unter dem Korb. Beide sind sehr vielseitige Spieler und können durchaus auch von der Dreierlinie Punkte einstreuen. Mit jeweils knapp 7 Rebounds, davon mehr als 2 im Schnitt Offensiv sorgen sie für die nötige Durchschlagskraft an den Brettern. Marques ist mit 1,8 Steals und 1,6 Blocks auch Defensiv ein unangenehmer Gegner, der mit 107 kg auf 2,04m auch die nötige Masse besitzt um seine Kontrahenten zu kontrollieren. Mit 11 Punkten ist er der Topscorer der ausgeglichenen Mannschaft, nur er und Alawoya (10,4) erreichen im Schnitt eine zweistellige Punktausbeute. Dazu wurde mit Brand Alif noch ein weiterer Center verpflichtet, der in 17 Minuten auf immerhin 6,2 Punkte und 4 Rebounds kommt.
Nach der Trennung von US-Guard Charles Strowbridge hat mit Aaron Cook (vorher ETB Baskets Essen) ein alter Bekannter und erfahrener ProA-Spieler die Zügel der BasCats übernommen. Dieser zog sich im Spiel gegen Leverkusen vor zwei Wochen einen Muskelfaserriss zu und musste zumindest gegen Jena pausieren. Sein Einsatz gegen die Baskets scheint noch fraglich. Mit seinen 7,4 Punkten liefert dieser nicht gerade Traumwerte, aber gerade seine 4 Assists pro Spiel könnten die Cuxhavener schmerzlich vermissen. Als Ersatz setzt Trainer Krists Plendiskis auf Maximilian Kuhle, der auch gegen Jena in die Starting-5 rutschte. Im Schnitt erzielt Kuhle 8 Punkte, wobei er in 4 der letzten 5 Spiele jeweils die 10 Punkte knackte. Auf dem Flügel stehen mit Dennis Nawrocki und Blanchard Obiango zwei weitere deutsche Spieler bereit. Während Nawrocki eher als reiner Shooter (6,6 Punkte; 34% Dreier) agiert, sammelt Obiango seine 6,7 Punkte zumeist am Brett und gehört mit 6 Rebounds pro Spiel eher in die Kategorie Combo-Forward. Dazu kommt mit Harold Johnston (8,6 ppg) ein weiterer US-Guard.
