U19 kassiert verdiente Niederlage

Im ersten Playoff-Spiel der Achtelfinalserie musste die U19 der finke baskets gegen den DBV/TuSLi eine bittere und verdiente 78:82 Pleite einstecken. Die Paderborner lagen dabei zwischenzeitlich mit 20 Punkten im Hintertreffen, machten das Spiel dann wieder knapp, aber es reichte nicht für einen Sieg.

Lennart Schinke kämpfte vorbildlich, für einen Sieg reichte es jedoch nicht
Lennart Schinke kämpfte vorbildlich, für einen Sieg reichte es jedoch nicht

Schon den Start verpassten die favorisierten Ostwestfalen. Gegen die kleinen, bissigen und aggressiven Berliner Guards taten sich die Spieler von Artur Gacaev schwer und leisteten sich zahlreiche Ballverluste, die in einfache Punkte der Berliner resultierten. Auch in der Verteidigung zeigte man sich schwach und erlaubte vor allem dem gegnerischen Aufbauspieler Jannes Hundt zu viele freie Würfe. Hundt erzielte insgesamt 34 Punkte (davon 5-6 Dreier), davon ganze 21 in der ersten Halbzeit. Im Angriff fand man keinen Rhythmus – viele einfache Würfe in Korbnähe oder aus der Distanz fanden nicht ihr Ziel. Während man zwischenzeitlich schon mit 20 Punkten zurücklag, schaffte man es durch einen Buzzer-Beater den Rückstand zur Halbzeit zu verkürzen (34:50).

Die Halbzeitansprache durch Coach Artur Gacaev schien gewirkt zu haben. Denn aus der Kabine erschien ein völlig anderes Paderborn Team, als es in der ersten Halbzeit zu sehen war. Mit einer aggressiven Verteidigung zwang man die Hauptstädter, die aus der Distanz hochprozentig (10-19 Dreier) trafen, zu mehreren Ballverlusten, die man im Angriff zu einfach Punkten in Korbnähe umwandelte. Lennart Schinke, Moritz Hübner und Alexander Michels gingen mit hervorragendem Kampfgeist voran und der Rückstand schmolz Stück für Stück (nach dem 3. Viertel: 60:66). Im vierten Viertel setzten die Ostwestfalen dies fort und man schaffte es kurz drei Minuten vor Schluss sogar, durch einen Korbleger von Luis Figge in Führung zu gehen (72:70). Jannes Hundt antwortete durch einen Wurf seinerseits, ehe nach einem Paderborner Ballverlust dessen Bruder Bennet durch einen Dreier die Führung wiederherstellte. Zwar kamen die finke baskets durch einen Dreier von Moritz Hübner nochmal auf zwei Punkte heran, es reichte jedoch nicht für einen Sieg und die 78:82 Niederlage war besiegelt.

“Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit absolut verdient verloren. Wir müssen das allerdings jetzt vergessen und uns auf das Spiel in Berlin konzentrieren”, fordert Gacaev sein Team auf. In diesem haben seine Spieler die Chance, ein drittes, entscheidendes Spiel in Paderborn zu erzwingen.

Punkte: Michaelis (0), Figge (14), Krüger (2), Boger (8), Kerfs (6), Michels (9), Pape (0), Schinke (9), Meinberg (0), Kiel (11), Hübner (19), Federici (0)

Videobericht von stw-sports

Spielstatistik

Foto: Uli Petzold

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