Am Ende ging die Puste aus

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Bester Paderborner in Kirchheim: Durell Vinson mit 18 Punkten und 8 Rebounds.

Ohne Topscorer Will Barnes, der krankheitsbedingt pausieren musste, zeigten die finke baskets eine gute kämpferische Leistung gegen die Kirchheim Knights. Erst in der letzten Minute der Verlängerung verlor man nach einem 9:2-Lauf der Gastgeber am Ende mit 79:72. Die meisten Punkte konnten Ricky Taylor und Durell Vinson mit jeweils 18 Zählern beisteuern, dicht gefolgt von Morgan Grim mit 16 Punkten. Durch die Niederlage könnten die Baskets bei einem Sieg der Leverkusener in Jena auf den 13. Tabellenplatz fallen, wodurch der Druck für das kommende Heimspiel am Samstag gegen die Otto Baskets Magdeburg weiter steigt.

Die lange Fahrt (knapp 500km) schien für die Baskets zunächst kein großes Problem zu sein. Von Beginn an war man trotz des Ausfalls von Topscorer Will Barnes voll bei der Sache und heiß auf einen Sieg. Zunächst erzielten Schoo und Smithson die ersten Punkte für die heimischen Kirchheimer, aber schnell fand auch Trainer Martin Krüger mit Center Morgan Grim ein probates Mittel gegen die stabile Verteidigung der Knights. So sorgte Grim zusammen mit Ricky Taylor für die ersten 10 Punkte der Baskets, ehe Frederik Henningsen den ersten Dreier einstreute. Zwei schöne Aktionen von Durell Vinson zwangen Knights-Coach Ignjatovic beim Stand von 13:17 (7. Minute) zu einer ersten Auszeit. Auch das zweite Viertel verlief für die Gäste aus Paderborn nach Plan. Eine kurze Schwächephase, bedingt durch die Umstellung der Kirchheimer Verteidigung auf eine aggressive Presse, konnte schnell abgefangen werden. Hauptverantwortlich dafür war Ricky Taylor, der gleich drei Korberfolge in Serie erzielen konnte und auch Vinson zeigte sein Können in Brettnähe.

Mit dem 34:37 Halbzeitstand waren die Baskets auf dem richtigen Weg, doch leider erwies sich wiederholt der dritte Spielabschnitt als größter Stolperstein. Dieser ging mit 18 zu 11 Punkten als einziger an die Knights und war damit Spielentscheidend. Zwar zeigten die Baskets keine gänzlich schlechte Leistung, trotzdem schlichen sich hier wieder zu viele kleine Fehler ein, von welchen die Knights zu profitieren wussten. Gerade am Ende des Viertels verpasste man die Chance, doch noch als Führender in die letzten 10 Minuten zu gehen, als in den letzten 3 Minuten lediglich ein Angriff erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Mit nur vier Punkten Rückstand (52:48, 30. Minute) ging es also in den letzten Spielabschnitt und schon bald waren die finke baskets beim Stand 53:53 (34. Minute) wieder ganz nah dran am Sieg. Zunächst konnte man die Führung nach einem Korberfolg von Philipp Stachula sogar auf 3 Punkte ausbauen (57:60), aber nach einer Auszeit der Kirchheimer holten diese sich die Führung zurück. 26 Sekunden vor Schluss hatten die Baskets beim Stand von 64:64 die Chance das Spiel zu entscheiden, doch ein unglückliches Offensivfoul und gleichzeitig 5. persönliche Foul von Morgan Grim brachte den Angriff zu einem frühen Ende. Auch die Knights verpassten ihre letzte Chance und so mussten beide Teams in die Verlängerung. Ohne Barnes und den bis dahin erfolgreichsten Korbjäger Grim wurde es für die Baskets nun von Minute zu Minute schwerer einen Korb zu erzielen. Trotzdem ging man bis zum 70:70 Zwischenstand nach drei gespielten Minuten in der Verlängerung gut mit, der folgende 9:2-Lauf der Kirchheimer sorgte schlussendlich aber für die Entscheidung zu Gunsten der Heimmannschaft.

Punkte: Vinson 18, Taylor 18, Grim 16, Kittmann 7, Henningsen 6, Stachula 5, Kamp 2.

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