Die JBBL zieht souverän ins Achtelfinale der Playoffs ein, die NBBL holt sich den ersten Sieg gegen den UBC Münster

Die U16-Vertretung der Uni Baskets hat das Achtelfinale der Jugend-Basketball-Bundesliga erreicht. Das Team von Uli Naechster gewann am Sonntagnachmittag auch das zweite Spiel der ersten Play-off-Serie gegen die SG Albass Berlin. Nach dem 120:99-Erfolg in Paderborn setzten sich die Uni Baskets in der Hauptstadt mit 89:64 (43:30) durch.

„Wir wollten den Berlinern nicht mehr als 70 Punkte gönnen. Das haben wir mit einer guten Verteidigungsleistung auch geschafft“, sagte ein zufriedener Coach nach dem Spielende in der Hauptstadt. Dort hatten sich die Gäste lediglich in den ersten Minuten etwas schwer getan, letztlich jedoch das erste Viertel noch mit 25:13 gewonnen. Dieser Vorsprung wurde bis zum Seitenwechsel um einen weiteren Zähler ausgebaut, ehe das dritte Viertel mit 27:14 an die Paderborner ging. Damit war die Entscheidung gefallen.

„Meine Mannschaft hat die Aufgabe letztlich souverän gelöst. Wir haben besonders in der Defensive vieles besser gemacht als noch im ersten Spiel“, resümierte Naechster, der Morten Logen ausdrücklich lobte. Der Forward hatte seine acht Punkte ohne jeden Fehlwurf erzielt und sammelte zudem noch acht Rebounds ein. Tom Brüggemann (25), Osaigbovo Aguebor (24), Clemens Bialas (16), Fabian Kayser (13) und Tim Oeynhausen (3) steuerten den Rest der Punkte bei. Im Achtelfinale treffen die Uni Baskets ab Sonntag, 26. März, auf den Sieger der Serie zwischen Oldenburg und Jena. Hier steht es aktuell 1:1.

In der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga hat die U19 der Uni Baskets das erste Play-off-Spiel des Achtelfinals gegen den UBC Münster mit 101:85 (46:50) für sich entschieden. In der Reismannhalle taten sich die Hausherren lange schwer. In der ersten Hälfte wurde noch etwas nachlässig verteidigt. Die grundsoliden Münsteraner führten nach 25 Minuten mit 66:60. Dann aber zogen die Paderborner die Zügel an, zwangen den UBC mit einer Presse immer wieder zu Ballverlusten und legten bis zum Ende des dritten Viertel einen 20:2-Lauf hin.

Nach dieser 80:68-Führung ließen die Schütztlinge von Milos Stankovic in den letzten zehn Minuten nichts mehr anbrennen. Agust Kjartannsson (28 Punkte, 10/13 Zweier, 16 Asissts) war bester Mann auf dem Parkett. Auch Nicolas Marty-Decker (24, 8/11 Feldwürfe), Leon Anbinder (12, 5/7 Feldwürfe) und Ben Port (12, 6/12 Feldwürfe) trafen zweistellig.

„Mit der zweiten Halbzeit bin ich zufrieden. In der haben wir lediglich noch 35 Punkte zugelassen. So stelle ich mir ein Play-off-Spiel vor“, sagte Stankovic nach der Schlusssirene. Der Trainer freute sich darüber, dass alle elf eingesetzten Akteure auch gepunktet hatten. Zudem wurden insgesamt 33 Assists notiert. Das zweite Spiel der „Best-of-three“-Serie steigt am kommenden Sonntag ab 14 Uhr in Münster.

Archive